
Pflegestelle

Haben Sie Interesse, als ehrenamtliche Pflegestelle einen oder mehrere unserer Stubentiger vorübergehend bei sich aufzunehmen, bis wir ein schönes Für-Immer-Zuhause für sie gefunden haben?
Da unsere Aufnahmekapazitäten sehr begrenzt sind, sind wir immer auf weitere Aufnahmeplätze angewiesen.
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Voraussetzungen
Herz und Verstand sind Pflicht!
Haben Sie genügend Platz und die Erlaubnis zur Katzenhaltung?
Gibt es einen separaten Raum, in dem Pflegekatzen zunächst von den eigenen Tieren getrennt werden können?
Haben Sie bereits erste Erfahrungen im Umgang mit Katzen gesammelt?
Sind Ihre eigenen Katzen geimpft und kastriert?
Haben Sie genug Zeit? Bei der Übernahme von Kitten sollten Sie tagsüber zu Hause sein.
Sind Ihre Kinder alt genug, um verantwortungsvoll mit Katzen umzugehen?
Sind Sie bereit, die Pflegekatze auch über einen längeren Zeitraum zu versorgen?
Sind Sie mobil, um bei Bedarf mit Ihrer Pflegekatze zum Tierarzt zu fahren?
In der Regel wird nur am Anfang ein separater Raum benötigt, damit sich die Katzen an das Leben mit den Zweibeinern gewöhnen können. Sobald sie stubenrein sind, sollen sie die Wohnung erkunden dürfen. Denn nur so gewöhnen sie sich an den Alltag und können sich gut nach der Vermittlung einleben.
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Aufgaben
Ihre Aufgabe ist es natürlich vor allem, sich zuverlässig und aufmerksam um Ihren Schützling zu kümmern. Neben der alltäglichen Versorgung mit Futter und Streicheleinheiten kann manchmal jedoch auch mehr Pflege erforderlich sein. Das gilt zum Beispiel für Tiere, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen oder nach einer Operation intensive Betreuung benötigen. In solchen Fällen sollte die Pflegestelle darauf achten, dass die Wundheilung gut verläuft, und bei Bedarf rechtzeitig einen Tierarzt konsultieren.
Zu den wichtigsten Aufgaben einer Pflegestelle gehört die Sozialisierung der Katzen. Um die Vermittlungschancen zu erhöhen, sollte die Katze an den Alltag in einem Haushalt gewöhnt werden. Gerade beim Eingewöhnen von Streunerkatzen oder Kitten können Pflegestellen besonders gute Unterstützung leisten und die Pflegekatzen auf den Einzug in ein neues Für-Immer-Zuhause vorbereiten.
Stellen Sie sich idealerweise einfach vor, es wäre ihre eigene Katze.
Es gibt nur einen wesentlichen Unterschied: Planen Sie von Anfang an ein, sich wieder von dem Tier trennen zu müssen! Aus welchem Grund ist dieser Unterschied kompliziert? Fragen Sie die vielen Pflegestellen, die das Tier behalten haben, weil eine Vermittlung ihnen sonst das Herz gebrochen hätte… In diesem Fall begrüßen wir sie dann ganz herzlich als Ehrenmitglied in unserem Club der „Pflegestellenversager", indem wir ebenfalls Mitglied sind. Aktuell haben wir 12 eigene Katzen, von denen wir uns nicht mehr trennen konnten. ;-)
Gibt es Interessenten für Ihre Pflegekatze, vereinbaren wir mit Ihnen und den Interessenten einen Besuchstermin in Ihrem Zuhause.
So können diese die Katze in ihrem gewohnten Umfeld erleben und feststellen, ob weiterhin Interesse besteht.
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Kosten
Selbstverständlich übernimmt der Verein alle Kosten für tierärztliche Behandlungen und Medikamente.
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Alltagskosten für Ihre Pflegekatze(n) übernehmen könnten, zum Beispiel für Futter, Streu und Ausstattung. Doch auch hierfür kann Unterstützung vom Verein in Anspruch genommen werden.
Aufgrund unseres kleinen Budgets ist es uns leider nicht möglich, Ihre Zeit zu vergüten. Somit suchen wir ausschließlich ehrenamtliche Pflegestellen.
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
